Bei uns ist jeder willkommen :)

Mitmachen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich in Lichtenberg zu engagieren. Einige stellen wir hier vor:

Organisieren
Wenn Sie Teil der Willkommensinitiative Lichtenberg werden wollen, dann schreiben Sie eine Mail an stadtteilzentrum@awo-suedost.de oder mail@licht-blicke.org. Wir treffen uns einmal im Monat (in der Regel am 3. Donnerstag) und haben verschiedene AGs, die sich um Sprachkurse und andere Hilfeleistungen kümmern.


Sach-Spenden
Der Bezirk Lichtenberg stellt eine ständig aktualisierte Bedarfsliste für die Lichtenberger Flüchtlingsunterkünfte bereit. Sie ist beim Bezirksamt „Spendenmelder“ einzusehen.  Unter www.lichtenberg-hilft.de findet man Bedarfslisten und Informationen zu vielen Unterkünften in ganz Berlin. Bevor man zu einer Unterkunft fährt, sollte man die jeweilige Bedarfsliste checken. Für Kleidung gibt es zentrale Sammelstellen, da die Heime das allein nicht bewältigen können und dann gezielt dort Kleidung abfragen. In Lichtenberg sind das fogende Stellen:

– Atina Kleiderkammer (Gehrenseestraße 4, 13053 Berlin-Hohenschönhausen, 3.Etage)
– Jugendverkehrsschule (Baikalstraße 4, 10319 Berlin-Friedrichsfelde).
(Bitte beachten Sie hier die Öffnungszeiten! Montag bis Freitag  8 bis 14 Uhr, in Ausnahmefällen nach Vereinbarung.)

Was oft besonders fehlt sind Männerkleidung (meist eher schmale junge Männer) und neue (verpackte) Unterwäsche. Sehr begehrt sind auch funktionsfähige Fahrräder (alle Größen), denn BVG-Tickets sind für viele Geflüchtete zu teuer, so können sie mobil bleiben. Man kann auch BVG-Tickets zB. 4er-Karten spenden.


Zeit-Spenden
Unter www.lichtenberg-hilft.de kann man sich in eine Helferliste eintragen und kann dann allgemeine oder eine Unterkunft/einen Bezirk betreffende Anfragen bekommen, zB. wenn wieder ein neues Heim kurzfristig eröffnet wird und viele helfende Hände benötigt werden. Dort kann man sich auch als Dolmetscher, oder medizinischer Helfer registrieren.


Integration
Was ganz wichtig ist, sind Kontakte zu hiesigen Mitmenschen. Bieten Sie die Begleitung zu einer Veranstaltung an, zeigen Sie ihnen Berlin, oder die Umgebung. Ganz wichtig ist, dass die Geflüchteten unsere Sprache hören und auch dadurch deutsch lernen. Fragen Sie in Ihrem Betrieb, ob es möglich wäre, dass dort Geflüchtete ein Praktikum, oder eine Ausbildung machen können. Es ist wichtig, dass die Geflüchteten aus den Unterkünften raus kommen, denn es ist absehbar, dass viele dort noch lange Zeit bleiben werden.

Sprachkurse geben
Die Willkommensinitiative Lichtenberg richtet derzeit einen Deutschkurs in der Flüchtlingsunterkunft „Max Brunnow Straße“ aus. Hierbei freuen wir uns immer über Unterstützung. Der Verein „Multitude-Berlin“ bietet in weiteren Lichtenberger Unterkünften Deutschkurse und Freizeitaktivitäten an. Auch hier ist immer Unterstützung gewünscht.

In der Unterkunft in Falkenberg gibt es schon 5 Menschen, die Deutschkurse anbieten. Der Bedarf ist viel grösser, so dass weitere Lehrer/Innen gesucht werden.
Wer lieber das direkte Gespräch sucht, der kann sich an die Heime wenden und eine 1zu1-Begleitung anbieten. Etliche Flüchtlinge suchen jemanden, mit dem sie einfach nur sprechen, einfach Vokabeln austauschen, etwas Freizeit verbringen können. Der Kontakt hierfür kann direkt über die Heime oder die Integrationsbeauftragte des Bezirks laufen.